Das Bewusstsein im Jetzt

Wenn man im Jetzt präsent ist, ruht man natürlich in sich selbst und erkennt, dass es im Herzen und in der eigenen, wahren Natur keine Mängel gibt.

Wenn wir diesem Aspekt unseres Seins begegnen, kommt der Geist von selbst zur Ruhe, und wir werden tief und dauerhaft von etwas Tiefgründigerem berührt, das reicher und stärkend ist, und das Stück für Stück die Begrenzungen des Ichs auflöst, das wir kennen.

 

Das Gefühl von Unsicherheit oder Wut

Wir alle kennen es, uns besonders unsicher, verletzlich, wütend oder gestresst zu fühlen - oder das Gefühl, den Kontakt zu unser inneren Ruhe und Mitte zu verlieren.

Oft versuchen wir, diese schwierigen Gefühle zu ”reparieren”, gehen in Gegenwehr oder versuchen, sie zu verstecken. Wenn wir uns aber dafür entscheiden, innezuhalten und zuzulassen, diesen Gefühlen zu begegnen, können sie für uns das Tor zu einer tieferen Akzeptanz und Präsenz werden.

Wenn wir uns mit achtsamer Selbstakzeptanz begegnen, beginnt eine tiefere Herzensebene und ein tieferes Bewusstsein sich zu öffnen. In diesem Seins-Raum begegnet man Allem ohne Kritik, ohne Urteil, und ohne die Dinge in richtig oder falsch einzuteilen.

 

Das erleben, was bereits frei ist

Wenn wir entdecken, dass diese Präsenz nicht von einem bestimmten Zustand abhängig ist, sondern dass sie immer in Reichweite, immer lebendig und unveränderlich ist, wird es uns ermöglicht, das zu erleben, das immer frei und in Frieden ist.

Diese Erfahrung hat einen grossen Einfluss auf unsere Art zu denken und zu sein, zu interagieren und zu handeln. Und es ist viel leichter, durch das Leben zu gehen, wenn man mit dem in Kontakt ist, das für einen selbst wahr ist.

 




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